Ein Stück Heimat in Namibia

14.10. Heute verlassen wir Swakopmund. Wir haben uns hier ganz wohl gefühlt. Vielleicht lag es an der Unterkunft mit richtigen Betten und einem Bad, vielleicht lag es auch an dem spürbaren deutschen Einfluss. Die Stadt mit ca. 45000 Einwohnern ist die deutscheste Stadt in Namibia. Vor mehr als 100 Jahren siedelten deutsche in der Region. Noch heute gibt es deutsche Schulen, Kirchen und Shops. In den Läden wird man sehr freundlich auf deutsch begrüßt und aus dem Radio tönt Hit Antenne Namibia mit den neusten Nachrichten aus der Heimat und dem Wetter für Windhoek und Swakopmund.
Wir haben die Zeit hier genutzt um mit dem Fahrrad durch und über die angrenzenden Dünen zu fahren. Unser Guide, ein deutscher in 4. Generation, erzählte uns einiges über seine Wurzeln und das Leben in Swakopmund. Das gestrige Abendbrot gab es mit einen netten Pärchen aus Holland im deutschen Haus. – Jägerschnitzel für mich und Kassler mit Sauerkraut für Anja.
Unsere Gruppe hat Zuwachs bekommen und wie solls auch anders sein 6 Deutsche.

15.10. unsere gestriges Camp lag direkt an der Spitzkoppe. Hier wurden bereits Filme wie “10000BC” und die “Götter müssen verrückt sein” gedreht. Das ist jedoch nicht die Attraktion. Die Spitzkoppe befindet sich im Land der Buschmanns und die haben in den roten Granit Felsen Malereien hinterlassen, die 2000 -4000 und mehr Jahre alt sind, um mit anderen Buschmann zu kommunizieren. Gestern Abend gab es Kudu mit Brokkoli und Reis, und danach schliefen einige von uns unter freiem Himmel und der ist ist hier, vernab von allem einfach grandios. Uns war es etwas zu kalt ;)

Um 6 war die Nacht zu Ende und es ging zu dem Stamm der Himbas, wir bringen auch etwas mit, wie Reis, Salz und Mehl. Wir sind zwar interessiert an der Lebensweise der Himbas aber es wirkt irgendwie wie im Zoo, wo man Tiere fotografiert. Wir fühlen uns nicht ganz wohl. Die vielen kleinen Himba Kinder machen es dann doch irgendwie zu einem kleinen Erlaubnis.

Nächstes Ziel ist der Etosha National Park.

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