Regen, Sandfliegen, Gold und eine unglaubliche Landschaften

Der nächste Abschnitt sollte uns entlang der Westküste durch die wunderschöne Natur führen. Doch bevor wir uns über die steilen Strassen des Haas Passes zur Westküste schlängelten,  machten wir noch einen Abstecher zum Milford Sound. Die Wettervorhersage für diese meist regnerische Gegend war sonnig und warm. Und tatsächlich konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und Fish&Chips eine wunderschöne Rundfahrt durch den mMilford Fjord genießen. Nach einer Nacht mitten in der Natur ging es dann wieder zurück nach Queenstown und weiter in das Goldgräber Städtchen Arrowtown, wo wir unser Glück beim Goldschürfen auf die Probe stellen wollten. Die 3 Stunden suche wurden auch mit einem kleinen Stückchen Gold belohnt und das Goldfieber hatte uns gepackt. Leider ist die Zeit knapp und die vor uns liegende Strecke noch lang. Also ging es für uns 4 weiter Richtung Norden.
Aus Reisebüchern, Reiseberichten und von Freunden hatten wir bereits erfahren das die Natur an der Westküste atemberaubend ist aber das Wetter meist regnerisch und kühl. Das können wir nun auch bestätigen.
Außerdem durften wir Bekanntschaft mit der gemeinen Sandfliege machen. Diese kleinen gemeinen Viehcher landen unbemerkt auf der Haut und beißen in diese. Zurück bleibt ein Mückenstich ähnlicher huckel, der auch noch Tage danach rot geschwollen zu sehen ist und bei der kleinsten Berührung juckt. Also immer schön lange Sachen anziehen.
Unser Highlight an der Westküste sollte ein Heli Flug auf den Franz-Josef Gletscher werden. Es war auch schon alles gebucht und das Wetter sollte gut werden. Doch leider verschlechterte sich die Sicht und der Flug wurde gecancelt. Uns blieb also nur ein kurzer Walk zu Gletscherzunge. Auf unserem Weg Richtung Picton hielten wir noch an vielen schönen Orten wie den Pancake Felsen und bei den Seelöwen bei Nelson. Im Tasman National Park sprangen wir in das eiskalte und kristallklare Quellwasser. Nichts für schwache Herzen. Über unser App Campermate fanden wir immerwieder  schnucklige Campgrounds. So zum Beispiel bei Nelson wo wir auf einer kleinen Farm mit Schafen, einem dicken Schwein, Ziege und Kühen übernachteten. Als Highlight gab es einen 1 stündigen Walk zu einem kleinen Wasserfall, wo nach Einbruch der Dunkelheit die Glühwürmchen ihre Lampen anmachten. Mit diesen vielen Eindrücken erreichten wir das kleine Städtchen Picton, wo wir mit der Interislander Ferry zur Nordinseln übersetzten.

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